Mella Ell @MellaEll
Das Leben ist schööön. Von einfach war nie die Rede. Köln/Bonn, Deutschland Joined September 2016-
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Angestaubte Wörter Kladderadatsch. Wer kennt dieses herrliche Wort noch? Es bezeichnet ein heilloses Durcheinander, einen Zusammenbruch oder einen handfesten Skandal. Ein Wort, das schon beim Aussprechen klingt, als fiele ein Geschirrschrank die Treppe hinunter. Ich finde, das Wort verdient eine Renaissance. Früher gab es einen Kladderadatsch, wenn etwas gründlich schiefging. Heute nennt man dasselbe einen Transformationsprozess und stellt einen Berater ein. Welche anderen herrlich altmodischen Wörter sollten wir wiederbeleben?
Mir wurde erneut vorgeworfen, dass ich durch Fotos ebenso selektiv zeigen würde, dass es Lebensmittel im Gazastreifen gibt, wie ich anderen unterstelle selektiv zu zeigen, dass im Gazastreifen Elend herrscht. Vielleicht weil ich völlig unetrhopft bin, vielleicht auch weil auch ich nach ein paar Jahren langsam mal die Geduld verliere, habe ich das unabwendbare Bedürfnis, das einmal so zu erklären, dass es verstanden wird. Ich glaube zutiefst an unsere „westlichen“ und demokratischen Werte. Und damit an Eigenverantwortung einer Gesellschaft und Solidarität. Der Gazastreifen ist kleiner als Köln. In ihm leben bummelig zwei Millionen Menschen. So viele, wie in Hamburg plus Speckgürtel. Oder Matjesgürtel. Geschenkt. Moin. Mich interessiert ausschließlich, ob insgesamt genug Nahrungs- und Hilfsmittel im Gazastreifen sind. Und das sind sie. Und waren es immer. Die Zahlen der Hamas selber zeigen, dass dort niemand wegen angeblicher Blockaden verhungert ist. Damit endet meine humanitäre Pflicht. Ob dann dort Kinder verhungern, ist mir scheiß egal. (Und ich weiß, dass von dem Satz Screenshots erstellt werden, aber anders wird es ja nicht verstanden.) Weil es in meinem Weltbild nicht meine Aufgabe, nicht die Aufgabe des „Westens“ oder der Welt ist, die Palästinenser zu pampern und füttern, bis alle so fett sind, wie der Schawarma-Verkäufer in Deir al-Balah, Nuseirat oder Bureji; die übrigens ziemlich intakt sind. Und genau weil die und die pro-palästinensische Propaganda wissen, dass viele so denken, produzieren sie gestellte Fotos von Suppenküchen und geben Fotos von unterernährten Kindern mit Gen-Defekt an die Medien, die dem auch noch einen Preis verleihen. Sie müssen lügen, damit die Hilfe nicht abreißt und sie als Gesellschaft für sich selber verantwortlich sein müssen. Und die Hausfrau mit Katze im Profilbild aus der fränkischen Provinz, die Gender-Studies-Studentin mit Problempony und der Feminist vom Prenzl sehen durch ihre tränenverschwommenen Augen nicht, dass sie verarscht werden. Weil sie in einer kolonialistischen Weltanschauung glauben, dass nicht die Palästinenser selber dafür verantwortlich sind, sondern wir. Und Israel. Also wir alle. Dass wir so lange da Geld und Hilfen reinpumpen müssen, bis die gehorteten Lager überquellen und keiner mehr an der selbstverursachten Not leidet. Bis alle so gefüttert und gewässert sind, wie die Dicken aus den Videos, in denen sie ihre Marktstände und Nutella-Cafés und Zucker für kleinere Preise als in Deutschland bewerben. „Ja aber nur weil da einige nicht hungern, heißt das doch nicht…“ „Halt doch endlich das Maul, Rüdiger-Cinderella. Das ist doch gar nicht der Punkt. Der Punkt ist Verantwortung. Wenn da Kinder hungern, dann sollen die Fetten etwas abgeben. Und umso länger du da Kohle reinbutterst, umso länger hältst du das Problem am Leben. Ihr habt doch immer so viel gegen patriarchalische und kapitalistische Systeme, dachte ich.“ Denn das zweite Symptom dieser suizidalen Empathie ist es, absolut keine Ahnung davon zu haben, wie die gesamte Gesellschaft dort wirklich funktioniert. Es gibt nicht nur die Hamas. Und die ist auch keine kleine Terroristengruppe, die alle anderen unterdrückt. Es gibt den palästinensischen Dschihad PIJ, es gibt die PFLP, die DFLP, den Jaysh al-Islam, und und und. Es gibt den aus der Türkei stammenden Doghmush-Clan in Gaza-Stadt, den Helles-Clan, den Amra-Clan, die Samhadana-Großfamilie in Ex-Rafah und den Beduinen-Stamm der Tarabin mit seinen „Popular Forces“ („Shabab-Miliz“) im Süden. Das ist keine Beurteilung, sondern das, was Nachrichtenleute seit Jahrzehnten genau auf dem Monitor haben. Es heißt, dass diese Gesellschaft zutiefst anders funktioniert, als jede andere Gesellschaft in Europa, Nordamerika oder Fernost. Clans, Großfamilien, Blut ist dicker als Wasser, Familie steht über dem Staat. Was übrigens der Grund ist, warum die Hamas 2005 da überhaupt an die Macht kam: Weil sie versprochen hat, das System zu durchbrechen und Francesca Albanese heute den Scheiß erzählt, das sei eine soziale Partei und eine Widerstandsbewegung. Und deshalb gehören die meisten der Leute, die heute an den Suppenküchen für Bilder posieren, zu denen, die im Bürgerkrieg 2006 eher zur PLO gehalten haben. Und deshalb sind dort 40% der Ehen zwischen Verwandten ersten oder zweiten Grades, 24,9 % Ehen zwischen Cousins/Cousinen ersten Grades. (Bevor mich einer verklagen will: Consanguinity profile in the Gaza Strip of Palestine: large-scale community-based study; DOI: 10.1016/j.ejmg.2014.01.003, 2014) Würde man das jemals irgendwie erheben können, würde ich wirklich JEDE Wette eingehen, dass jeder dieser Fettsäcke und Café-Betreiber mindestens ein direktes Familienmitglied hat, das in der Hamas oder im PIJ ist. Und viele der Gäste der Cafés zu einer Familie mit Millionenkonto gehört. (Millionäre im Gazastreifen 9.000, Westjordanland 13.000; Regierungszeitung der PLO Al-Hayat Al-Jadida 2022) „Aber da können doch die Kinder…“ „Maulhalten, hab ich gesagt, Sören-Irmgard.“ „Aber ich heiße Andreas…“ Ja, is juut, Adelheit-Ricola. Du bist so scheiß naiv, friedensverwahrlost und suizidalempathisch, dir kann man die scheiß Uhr klauen und du fragst den noch danach, wie spät es ist.“ Bitte, wirklich bitte bitte mit Sahnehäubchen und Amarenakirsche drauf: Glaubt mir nicht. Habt eine andere Meinung. Weint euch in den Schlaf ob der armen Kinder. Aber versteht und akzeptiert meine Meinung. Denn meiner Erfahrung nach, nach Jahren in dieser digitalen Verwahranstalt für Retardierte mit der Psychose sich mit ihrem Posting irgendwie Relevanz vorgaukeln zu können, kapiert ihr nicht einmal, wenn man Euch ins Gesicht schreit, dass zuerst einmal Palästinenser für Palästinenser verantwortlich sind. Oder ihr seid selber irgendwelche arabischen oder muslimischen Parteigänger, die weiter das Pferd des Opfermythos und Märtyrerkults durch Social Media treibt, bevor es totgeritten ist. Ich zeige anhand der Bilder nicht, dass es überall im Gazastreifen eitel Sonnenschein ist. Das muss es auch nicht, schließlich wollen die seit 1948 Israel vernichten, haben das größte Massaker an Juden seit dem Holocaust begangen und einen Krieg angefangen. Da gehört so ein bisschen Leid schon ins Programmheft der Veranstaltung. Glaub einem Deutschen. Es geht darum zu zeigen, dass es genug zu Fressen gibt. Und es passt euch nicht, wenn mehr „Westler“ das merken und kapieren.
Lieber Paul @docbrandenburg, Absolut! Deutschland und Europa haben mehr als genug eigene Probleme, um die wir uns dringend kümmern sollten. Und genau deshalb würde ich mich tatsächlich freuen, wenn sich deutlich mehr Menschen weniger um Israel scheren würden. Was mich nämlich aufregt, ist, dass sich so viele Menschen ständig mit Israel beschäftigen, meinen, zu allem eine Meinung haben und den Israelis ungefragt Ratschläge erteilen zu müssen. Ich wünsche mir wirklich, dass das deutlich weniger wird. Warum ich mich selbst mit Israel beschäftige, ist ganz einfach: Ich habe dort Freunde. Und ich habe Freunde, die am 7. Oktober 2023 Menschen verloren haben. Das ist für mich persönlich der Unterschied. Ich habe einen sehr konkreten menschlichen Bezug zu diesem Land und zu den Menschen dort. Aber grundsätzlich gebe ich dir absolut recht: Bitte, bitte, bitte kümmert euch weniger um Israel! Kümmert euch um die Probleme vor eurer eigenen Haustür, statt den Israelis ständig erklären zu wollen, wie sie ihr Land zu führen und ihre Probleme zu lösen haben.
Ich glaube, es hat spätestens 1976 angefangen. Am 27. Juni 1976 wurde der Air-France-Flug 139 auf dem Weg von Tel Aviv nach Paris entführt. Unter den Terroristen waren zwei Deutsche: Wilfried Böse und Brigitte Kuhlmann. Sie gehörten zu den Revolutionären Zellen, einer linksextremistischen Terrororganisation. Gemeinsam mit palästinensischen Terroristen entführten sie das Flugzeug nach Entebbe in Uganda, wo sie vom Regime Idi Amins unterstützt wurden. Die Entführer hielten die Passagiere als Geiseln und sortierten sie nach einem Kriterium, das in Deutschland wenige Jahrzehnte zuvor bereits über Leben und Tod entschieden hatte: Sie trennten Juden von Nichtjuden. Anhand israelischer Papiere und vermeintlich jüdischer Namen wurden Menschen identifiziert und selektiert. Die nichtjüdischen Geiseln wurden größtenteils freigelassen. Die jüdischen Passagiere und andere zurückgebliebene Geiseln blieben in der Gewalt der Terroristen. Unter den Geiseln war ein Überlebender des Holocausts. Er zeigte Wilfried Böse seine eintätowierte Häftlingsnummer, um ihn daran zu erinnern, was es bedeutet, wenn Deutsche Juden selektieren. Böse antwortete sinngemäß mit einem Satz, der das ganze Dilemma dieser neuen deutschen Linken auf den Punkt bringt: „Ich bin kein Nazi. Ich bin Idealist!“ Böse und Kuhlmann verstanden sich als Revolutionäre, als Kämpfer gegen Imperialismus, Kapitalismus und Faschismus. Sie unterstützten die palästinensische Sache, weil sie Israel als Teil eines imperialistischen Systems betrachteten und die Palästinenser als unterdrücktes Volk. In diesem Weltbild war Israel nicht einfach ein Staat, mit dessen Politik man sich kritisch auseinandersetzte. Israel wurde zum neuen Nazi erklärt, zum angeblich rassistischen Unterdrücker, zum kolonialistischen Aggressor, zum Feind, gegen den sich der revolutionäre Kampf richten müsse. Die Deutschen, die sich selbst als Antifaschisten verstanden, beteiligten sich an einer Selektion von Juden. Sie konnten sich dabei einreden, keine Antisemiten zu sein, weil sie ihren Hass nicht gegen Juden als Juden richteten, sondern gegen Israel als vermeintlich faschistischen Staat. Doch in Entebbe genügte den deutschen Terroristen die Zugehörigkeit zum Judentum, um Menschen von anderen zu trennen. Die politische Theorie hatte sich in eine Praxis verwandelt, die an die nationalsozialistische Verfolgung erinnerte. Es begann jedoch schon früher. Schon nach dem Sechstagekrieg von 1967 hatte sich ein Teil der westdeutschen Linken von Israel abgewandt. 1975 erklärte die UN-Generalversammlung Zionismus in einer Resolution zum Rassismus. In Teilen der internationalen Linken setzte sich damit eine Deutung durch, die Israel nicht als Zufluchtsort eines über Jahrhunderte verfolgten Volkes begriff, sondern als rassistisches und kolonialistisches Projekt. Die Solidarität mit den Palästinensern wurde für manche Revolutionäre zum Bestandteil eines weltweiten Kampfes gegen den vermeintlichen Imperialismus. Israel erschien in diesem Weltbild als dessen Speerspitze und schließlich als Verkörperung eines neuen Faschismus. Entebbe war deshalb nicht der Anfang, aber ein besonders drastischer Moment, in dem diese Entwicklung sichtbar wurde. Deutsche, die sich als Gegner des Nationalsozialismus verstanden, arbeiteten mit palästinensischen Terroristen zusammen und hielten jüdische Menschen gerade deshalb fest, weil sie Juden waren oder als Juden identifiziert wurden. Diese Umkehrung wirkt bis heute nach, und das Jahr 1976 steht dafür wie kaum ein anderes Jahr. In Entebbe wurde die ideologische Verkehrung buchstäblich sichtbar. Wilfried Böse konnte behaupten, er sei Idealist und kein Nazi. Aber seine Selbstbeschreibung änderte nichts daran, dass er gemeinsam mit anderen Terroristen jüdische Menschen selektierte und als Geiseln festhielt. Wer sich selbst für einen Antifaschisten hält, ist nicht automatisch davor gefeit, antisemitisch zu handeln. Vielleicht sind die Antifaschisten sogar die neuen Faschisten.
Yemenite Jews en route from Aden to Israel, during Operation Magic Carpet. 1949–1950. A fascinating chapter of Middle Eastern history: nearly 50,000 Yemenite Jews airlifted to Israel. Apparently, the peaceful coexistence of Jews and Arabs was going so beautifully that an entire ancient Jewish community needed an emergency evacuation. But sure, tell us more about how everything was perfect before the Zionists arrived. At least removing all the Jews meant Yemen was able to develop peacefully into a diverse and tolerant modern society. Once the Jews were gone, Yemen became a shining example of peace, diversity, religious tolerance, and human rights. A true Middle Eastern success story. Just don’t check the news. The further back you go, the more you discover about centuries of Jewish life under Muslim rule: dhimmi status, discriminatory taxes, restrictions, and occasional massacres. Turns out the romantic story of perfect coexistence gets a little less romantic when you actually open a history book. In the 7th and 8th centuries, Arab tribes burst out of the Arabian Peninsula. Within just a few decades, they crushed the Byzantine Empire in Syria, Lebanon, and Egypt. They destroyed the Persian Empire. They swept across North Africa, reaching all the way to Morocco, Spain, and even southern France. At its height, the Arab Caliphate ruled 13 million square kilometers - larger than Rome ever dreamed of. Millions of Persians, Berbers, Copts, Arameans, Jews, Greeks, and others suddenly found themselves under Arab rule. Their languages and faiths were pushed aside. Coptic faded in Egypt. Aramaic nearly died out. Even Persian was nearly erased until poets like Ferdowsi fought to keep it alive. Arabic became the dominant tongue, Islam the dominant faith. That was not liberation - it was occupation on a scale that reshaped entire continents. The Mongols came and went in about a century. The Romans ruled for centuries, but Latin disappeared from the Middle East. The British Empire held sway for 200 years, then collapsed. The Arab-Muslim conquests? It changed the identity of entire nations forever. Think about it: Egypt was Christian and Coptic-speaking for 600 years before the Arabs came. Today it is Arab and Muslim. North Africa was Berber and Roman. Today it is Arab and Muslim. The Levant spoke Greek and Aramaic. Today it speaks Arabic. Even Spain lived under Arab rule for 700 years. That is not just an “occupation” - that is a civilizational overhaul. And yet, in 2025, our leaders - who are themselves the product of this massive Arab occupation, .” Really? Compared to what the Arabs did to North Africa, Persia, and the Levant? Compared to the centuries-long Arab rule that erased identities, forced conversions, and remade entire regions?
Wer die Gewalt jetzt verharmlost oder die Polizei dafür verantwortlich macht, hat ihr Wesen nicht verstanden. Gewaltakteure lieben die Gewalt, weil sie die Täter in einen Machtrausch versetzt. Wer maximal einschüchtert, die Straße beherrscht und alle Spielregeln der Gesellschaft bricht, erlebt sich als allmächtig. Darin unterscheidet sich islamistische und linksradikale Gewalt nicht von rechtsradikaler Gewalt oder der Gewalt von Hooligans. Das Gleiche gilt für historische Kriege, bei denen die Bevölkerung von den siegreichen Eroberern abgeschlachtet wurde, oder für ethnisch und religiös motivierte "Säuberungen". Als Schutz vor dieser anarchischen Gewalt hat sich in Europa die Idee eines staatlichen Gewaltmonopols herausgebildet, eines Gewaltapparates, der unter der Kontrolle des demokratischen Rechtsstaates steht. Wer dies infrage stellt, will eine Gesellschaft, in der bewaffnete Gruppen unter der Führung von Warlords selbst für die Sicherheit ihrer Gefolgschaft sorgen. Was das bedeutet, kann man in vielen Ländern des sogenannten "globalen Südens" beobachten. #Gewalt, #Frankreich spiegel.de/ausland/frankr…
In France, they riot and loot "for Palestine." In the Middle East, they kill "for Palestine." The Islamic regime in Iran attacks Jews, Christians, and Muslims "for Palestine." Hamas committed the October 7 genocide in Israel "for Palestine." At some point, perhaps we should stop asking where the problem is and start noticing the rather obvious pattern. The clue has been repeated four times.
It’s so anachronistic to hear a random woman—let alone a French one—speak like this. I can’t remember the last time I heard a white woman of any national origin speak this defiantly and bravely. Major blancpill.
„Die Befreiung Palästinas endet nicht, wenn das Westjordanland befreit ist. Die Befreiung Palästinas endet dann, wenn Tel Aviv wieder in der Hand von Palästina liegt!“ Hannah Bruns, Sprecherin der LAG Palästinasolidarität Die Linke; Kundgebung 30.08.2025 „Ahmad Mansour wie immer auf der Seite des Establishments! Was er vergisst: Es ist die Regierung Macron, die eskaliert! Brutale Polizeigewalt, Tränengas, Gummigeschosse und Verhaftungen von Minderjährigen! Gut, dass sich die Gewerkschaften an die Seite der Proteste stellen!“ - Ulrike Eifler, ehem. Mitglied des trotzkistischen Netzwerks Marx21 (vom Verfassungsschutz beobachtet), Mitglied Die Linke; X, 03.10.2026 - „Die Bundesregierung ist mitverantwortlich für die nächsten Verbrechen gegen die Palästinenser*innen. Wir werden wieder besorgte Worte der Bundesregierung hören, denen wieder keine Taten folgen. Es braucht ein Stopp der Waffenlieferungen, Sanktionen und die Anerkennung Palästinas“ - Lea Reisner, MDB Die Linke; X, 23.10.2026 - „Denn wir haben nicht das Problem, daß das [Polizisten] Menschen sind, insofern es ihre Funktion ist, beziehungsweise ihre Arbeit ist, die Verbrechen des Systems zu schützen, die Kriminalität des Systems zu verteidigen und zu repräsentieren. Und wenn wir es mit ihnen zu tun haben, dann sind das eben Verbrecher, dann sind das eben Schweine, und das ist eine ganz klare Front. Diejenigen, die sagen, nicht die Bullen sind schuld, die Bullen sind auch irgendwie Menschen, sie haben nur diese beschissene Funktion, diejenigen, die sagen, wir wollen den Kapitalismus abschaffen und den Imperialismus bekämpfen, aber wir machen einen Unterschied zwischen dem System, das wir bekämpfen und den Bullen, die uns bekämpfen -- die kommen natürlich überhaupt nicht dazu, das System da zu bekämpfen, wo das System uns bekämpft“ - Ulrike Meinhof, Sozialistischer Deutscher Studentenbund (SDS), erste Generation RAF; Juni 1970 - „Der Schwarze September hat die Charaktermasken der sozial/liberalen Koalition und ihrer Propagandisten entlarvt, indem er die wirklichen statt der vermeintlichen Widersprüche des Systems auf die Spitze getrieben hat: den Widerspruch zwischen dem Imperialismus und den Völkern der 3. Welt, er hat sie gezwungen, schon zu einem Zeitpunktihre wirklichen Ziele und Intentionen preiszugeben, wo sie sich das eigentlich noch gar nicht leisten können.“ - „Die Aktion des Schwarzen September in München - Zur Strategie des antiimperialistischen Kampfes“, Stellungnahme der RAF zum palästinensischen Olympiaattentat München 1972 - Wie sicher viele Jugendliche fand ich Linksradikale irgendwie sexy. Oder was ich dafür hielt. Obwohl auch ich als Kind schon vorm Fernseher mit drei Programmen saß, als die Landshut und Hanns Martin Schleyer entführt wurden. Aber da war ich noch zu jung. Schon als 15-Jähriger bestellte ich mir das Buch „Der Baader-Meinhof-Komplex“ und las mir alte Veröffentlichungen der RAF durch. Sicher war das auch ein Grund, mich später für Terrorismus und Geheimdienste zu interessieren. Zwei Gedanken schlichen sich ein. Erstens konnte ich diesen Kampf der Menschen nicht mit den Realitäten in Übereinstimmung bringen. Denn in absolut jedem Land, in dem der Sozialismus oder Kommunismus herrschten, ging es den Menschen dramatisch beschissener als uns. Sie waren die unterdrückten, nicht wir. Und zweitens wurden die nie konkret. Es war einfach nur ein Geschwafel von Gerechtigkeit, Imperialismus, Kapitalismus, dem „System“, Establishment, aber die schienen gar keinen konkreten Plan für danach zu haben. Wenn ihre Revolution, ihr Klassenkampf gewonnen sein würde. Als ich die Werdegänge der ersten und zweiten Generation der RAF mal genauer betrachtete, bemerkte ich ein Muster. Allesamt aus dem studentischen Umfeld. So gut wie alle ohne Studienabschluss. So gut wie alle aus Laberfächern. Alles verkrachte Existenzen, die mit den Anforderungen der Gesellschaft nicht klar kamen. Und umso mehr fiel mir der Duktus auf, dieser theoretisierende, romantisierende, verkopfte Patos. Den eigentlich nur Jugendliche in den übersteuerten präfrontalem Kortex haben können, im selbstüberhöhenden Glauben, sie könnten die Welt ändern. Wie sie aus irgendwelchen Schriften zitierten und pseudopsychologische Überlegungen anstellten um vor sich und der Welt zu begründen, dass sie bereit waren feige und hinterhältig Menschen zu töten, um irgendwas zu erreichen, das sie nicht einmal konkret erklären konnten. Zusammengeschustert in Stuhlkreisen zwischen der bürgerlichen deutschen Provinz und Trainingslagern der PFLP. In meiner Grundausbildung musste ich auch Wache gehen. Und man erklärte uns beiläufig, dass vor nicht allzu langer Zeit auf dem Standortübungsplatz vor der Kaserne ein Erdbunker, ein Waffenlager der RAF gefunden worden war. Und plötzlich war nichts mehr theoretisch, nicht mehr in der Tagesschau, nicht mehr in Israel, nicht mehr in einem entführten Flugzeug. Und in dem Moment wusste ich, auf welcher Seite ich stehe. Heute haben wir die AfD, die auf unterirdischstem Niveau Rechtspopulismus betreibt. Und das macht vielen Angst. Und plötzlich erscheinen genau diese Linksradikalen und Linksextremisten vor allem jungen Leuten wieder sexy. Da sitze ich da, nicht einmal Boomer und immer linksliberales Arbeiterkind, und denke mir „Leute, das haben wir doch alles durch. Seid ihr so blöde? Kennt ihr eure eigene Geschichte so wenig? Bin ich schon so alt, dass andere genug Zeit hatten, zu vergessen?“ Und was für ein scheiß Klassenkampf? Es gibt immer weniger Arbeiter und diese Akademikerpraktikanten und Salonbolschewisten gehörten sicher nicht dazu. Und dann lese ich wieder die Aussagen dieser Leute. Diesmal nicht auf Schreibmaschinen getippt und an Zeitungen verschickt, sondern auf Social Media. Und ich lese wieder genau den gleichen Duktus. Das gleiche verkopfte, theoretisierende, unkonkrete Gewäsch. Völkerrecht ist gerade Mode, oder das, was sie dafür halten. Und dann wollen Menschen mit mir diskutieren. Dinge seien ja aus dem Kontext gerissen, irgendwas sei ja irgendwie irgendwo ungerecht, und man müsse sich ja mit irgendwem solidarisieren. Ok, jetzt nicht gerade mit den Millionen Vertriebenen in Bangladesch, im Sudan oder im Kongo. Aber mit Protestierenden in Frankreich. Als wenn es brandschatzenden Migranten, Islamisten und Linksextremisten irgendwie tangieren würde, wenn irgendwelche unsportlichen Theaterpädagogikstudenten in Berlin, mit dem Modebewusstsein bulgarischer Gabelstaplerfahrer und Problemponys, sich vor einen zur Kulturstätte umgebauten Endbahnhof mit veganer Pommesbude stellen und die Faust in die Luft recken und ihre Solidarität erklären. Allesamt so friedensverwahrlost, gepampert, gewässert und gefüttert, dass sie überhaupt die Zeit für so einen Scheiß haben. Instrumentalisierung ist das. Für den infantil-naive Vorstellung der Möglichkeit einer gerechten Welt. Ich sehe Dinge kommen. Der Verfassungsschutz übrigens auch. Ich hoffe nur, auch diesmal übernimmt jemand die Wacht.
Liebes @ZDFheute-Team, kurze Durchsage an die Redaktion und gern auch an den Chef vom Dienst: Bei Hebron gab es heute keinen „Zwischenfall“. Ein Zwischenfall ist, wenn im Supermarkt das Glas Gurken runterfällt. Wenn zwei palästinensische Brüder losziehen, um gezielt Israelis zu töten, nennt man das einen Terroranschlag. Den Begriff gibt es im Duden schon recht lange, man muss ihn nur benutzen. Vielleicht liegt es am Wording-Leitfaden. Vielleicht an der Sorge, jemand könnte sich an klaren Worten stören. Den Opfern hilft beides nicht. Also noch einmal zum Mitschreiben: Terror. Kein Zwischenfall. So schwer ist das wirklich nicht. #ZDFheute #Hebron #Terror #Israel #Medienkritik #Sprache #ZDF
Die Ursache fehlt. Wieder mal. Liebe @tagesschau Redaktions team, heute früh, Jehuda-Kreuzung an der Route 35 bei Hebron. Zwei Hamas-Terroristen steigen aus ihrem Wagen und eröffnen das Feuer. Mehr als 20 Minuten Gefecht. Im Auto: jede Menge Munition. Nach Einschätzung der Armee sollte es ins Kernland gehen, zu Zivilisten. Zwei junge Soldaten bezahlen das mit ihrem Leben: Ron Yonatan Roitman und Yuval Shai Soilam. Yuvals Vater sagt: „Unser Haus ist zerstört.“ Und Eure Eilmeldung? „Israel bereitet Abriegelung des Westjordanlands vor.“ Kein Anschlag. Kein Hamas. Kein Wort zum Warum. Nur die Reaktion, nie der Auslöser. Habt Ihr über diese Headline nachgedacht? Ehrlich gesagt: nein. Habt Ihr gefragt, was vorher passiert ist? Auch nein. Ein einziger Halbsatz hätte gereicht. Er hat offenbar nicht ins Bild gepasst. Diese Schieflage ist schwer auszuhalten. Gebührenfinanziert. Kontextbefreit. #tagesschau #Israel #Hebron #Terror #Medienkritik #ÖRR
"Starke Frauen machen die Welt besser." Diesen Satz hören wir immer wieder. Klingt gut. Klingt moralisch. Klingt wie etwas, dem man nicht widersprechen darf ohne als Sexist zu gelten. Genau deshalb lohnt sich der Widerspruch. Stärke ist kein moralischer Wert. Sie ist ein Instrument. Eine starke Frau kann eine Gesellschaft aufbauen oder sie vergiften. Sie kann Kinder schützen oder sie instrumentalisieren. Sie kann die Wahrheit sagen oder sie mit charismatischer Härte unterdrücken. Geschichte und Gegenwart sind voll von Beispielen beider Richtungen. Die Behauptung, dass "Stärke" bei Frauen automatisch etwas Gutes bewirkt, ist genauso naiv wie die alte Behauptung, dass "Stärke" bei Männern automatisch etwas Schlechtes bewirkt. Was hier eigentlich passiert, ist eine moralische Zuschreibung über Geschlecht: Weibliche Stärke wird als zivilisatorisch positiv gelabelt, männliche Stärke oft als potenziell gefährlich. Das ist kein Fortschritt, sondern eine ideologische Umkehrung alter Stereotypen. Wer Stärke nur dann feiert, wenn sie in einem bestimmten Geschlechtskörper steckt, betreibt keine Emanzipation, sondern Identitätsmarketing. Außerdem: Was gilt überhaupt als "stark"? Die Fähigkeit, Konkurrenz auszuhalten? Emotionale Unabhängigkeit? Machtstreben? Opferbereitschaft? Die heutigen Definitionen sind oft so weich und selektiv, dass "starke Frau" längst ein kulturelles Statussignal geworden ist; weniger eine Beschreibung von Charakter als eine Zugehörigkeitsbekundung. Wer die Phrase kritisiert, wird nicht mit Argumenten beantwortet, sondern mit dem Vorwurf, er wolle Frauen wieder schwach und abhängig. Die Welt wird nicht besser, weil mehr Frauen "stark" sind. Sie wird besser, wenn mehr Menschen (unabhängig vom Geschlecht) kompetent, ehrlich, verantwortungsfähig/-bewusst und nicht narzisstisch sind. Stärke ohne diese Eigenschaften ist bloß Durchsetzungskraft. Und Durchsetzungskraft allein hat noch nie eine Zivilisation gerettet. Wünsche euch allen ein schönes Wochenende 🫶
One day you’ll realize that your mom wasn’t decorating the house for Christmas because she had extra time. She was doing it because she wanted you to have memories. The lights. The cookies. The same decorations every year. All that effort was love.
Bedenke, wie schwer es ist, dich selbst zu ändern, und du wirst verstehen, wie töricht es ist zu glauben, man könne einen anderen Menschen ändern.
Boomers have been adapting to new technology their entire lives. They went from vinyl records to 8-tracks, cassettes, CDs, MP3 players, and now streaming. They went from rotary phones to touch-tone phones, pagers, flip phones, and smartphones. They went from encyclopedias to Google, and now they have AI answering questions they used to spend hours researching. They've watched televisions go from black and white to color, from bulky boxes to flat screens, and from three channels to thousands of streaming options. They've adapted to computers, the internet, email, social media, online banking, video calls, and a thousand other things that didn't exist when they were growing up. So please, stop acting like they're afraid of technology. They're not afraid of technology. They're just exhausted from being asked to create another account, verify their identity, download another app, and remember a password they apparently used three years ago. 😂 At this point, they don't need another technological breakthrough. They need one password that works everywhere and a button that says, "I'm old enough. Just let me in." 😂
@DonGiardino Ich baue seit über 10 Jahren Tomaten ausschließlich im Freiland an; meine geschmacklichen Lieblingssorten sind die Ananas, Berner Rose, Green Zebra, Golden Currant, Zuckertraube. Daher würde ich mich sehr freuen, andere freilanderprobte Sorten auszuprobieren. LG, Frau Ell
Gewinnspiel für meine 5. Auflage des Tomatenkalender. Die Auflage für 2027 hat das Motto 12 historische Freilandtomaten erhalten. Wer bereits über die Vorbestellung ein Exemplar reserviert hat kann sich auf Post in den kommenden Tagen freuen, ich habe die ersten Exemplare bereits in den Versand gegeben. Sollten übermorgen bei euch sein. 🫶🏻 Wer ein Exemplar gewinnen möchte sollte diesen Beitrag liken, retweeten und in den Kommentaren eine der 12 Sorten benennen über die du dich am meisten freuen würdest. Das Gewinnspiel endet am Sonntag mit der Bekanntgabe des Gewinners / Gewinnerin. 🍀🍅Viel Erfolg 🍅 🍀 saatgutmanufaktur.de/bio/tomatenkal…
🤣🤣🤣 Politik Sprache
Der Schweizer Kabarettist Marco Rima war mir schon zu Zeiten der Sendung „Wochenshow“ sehr sympathisch. Während Corona hat er seine kritische Seite gezeigt, mit der er mit gesundem Menschenverstand gewisse Themen hinterfragt.
Jason @josey765
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Monika Gruber @MonikaGruber24
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