Today former UN rights chief Navi Pillay was awarded the 2026 Nobel Peace Prize despite her alleged complicity with genocide and a record of turning a blind eye to abuses by China and other oppressive regimes.
🧵 See the evidence for yourself:
Man wirft mir vor, ich würde übertreiben oder unzulässige Vergleiche ziehen – Deutschland 2025 sei schließlich nicht mit dem Iran von 1979 zu vergleichen. Natürlich wird sich die Geschichte nicht exakt wiederholen. Doch die Parallelen sind unverkennbar, und die Anzeichen ähneln sich in erschreckender Weise.
Es braucht keine große organisierte Masse, um eine Gesellschaft zu beeinflussen. Soziologen weisen darauf hin, dass bereits eine kleine, gut vernetzte Minderheit – weniger als fünf Prozent – genügt, um Diskurse zu prägen und die Mehrheit einzuschüchtern.
Wer genau hinsieht, erkennt, dass islamistische Strukturen längst in unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen Fuß gefasst haben: in Parteien, Ministerien, öffentlichen Medien, im Bundestag, in Forschungsinstituten und politischen Think Tanks. Parallel dazu werden auf der Basis-Ebene immer neue Moscheen und Gebetsräume gefordert – inzwischen sogar an Grundschulen.
Der französische Philosoph Michel Foucault hat bereits in den 1970er-Jahren eine Haltung verkörpert, die heute wieder beunruhigend aktuell wirkt. Er verteidigte die islamische Revolution im Iran, obwohl er selbst homosexuell war – weil für ihn der Bruch mit der westlichen Hegemonie wichtiger war als die Rechte von Frauen, Homosexuellen oder anderen Minderheiten. Dieses Beispiel zeigt eindrücklich, wie blind linke Intellektuelle gegenüber der Gefahr des Islamismus sein können, wenn dieser als „antikoloniale Bewegung“ erscheint.
Auch heute müssen Linke davor gewarnt werden, sich mit islamistischen Kräften zu verbünden. Eine solche Allianz ist historisch noch nie gut ausgegangen.
Ein zentraler Bestandteil islamistischer Strategien besteht darin, die gesellschaftliche Mitte moralisch unter Druck zu setzen – unter dem Deckmantel von „Toleranz“ und „Religionsfreiheit“ – bis niemand mehr wagt, öffentlich zu widersprechen.
Wir sehen heute junge Männer, die in der Öffentlichkeit mit religiöser Begründung ihre Macht demonstrieren, und junge Frauen, die in Schulen und Nachbarschaften gemobbt, in ihren Familien unterdrückt, eingesperrt oder gar zwangsverheiratet werden. Opfer der schleichenden Islamisierung sind jedoch nicht nur Frauen, sondern alle, die nach islamistischer Vorstellung „weniger Rechte“ haben: Homosexuelle, Atheisten, Juden, Ex-Muslime, alleinerziehende Mütter oder „unzüchtig“ gekleidete Mädchen.
Auch im Iran begann die Islamisierung schrittweise – zunächst in traditionell geprägten Stadtvierteln, dann an Universitäten und Schulen, später in Banken, Geschäften und schließlich im gesamten öffentlichen Raum.
Selbstverständlich hat der Islamismus in Deutschland 2025 noch nicht die Breitenwirkung erreicht, die er im Iran 1979 hatte. Doch es geht nicht nur um die momentane Stärke dieser Bewegung, sondern um die Blindheit der säkularen Kräfte, die Parallelen zu erkennen. Noch immer wird das Problem – von Linken, Liberalen und bis weit in die gesellschaftliche Mitte – als Randphänomen abgetan.
Dem liegt ein fundamentaler Denkfehler zugrunde: Die Gefahr, die von der zunehmenden Politisierung des Islams ausgeht – insbesondere zulasten der Rechte von Mädchen und Frauen – wird nicht ernst genug genommen.
1979 verlor ich meine erste Heimat an diese faschistische Ideologie.
2025 sehe ich, wie auch meine Wahlheimat vor demselben Ungeheuer zu kapitulieren droht, … damals getragen von Intellektuellen, Linken und einer ungebildeten Masse; heute getragen von den Gebildeten, den
Nur, um das klar zu sagen, liebe deutsche Mitbürger: das in den Särgen da, sind Eure Landsleute.
Die fehlende Betroffenheit der größten Teile der Öffentlichkeit und Politik dazu, wiegt schwer.
1979 verlor ich meine erste Heimat an diese faschistische Ideologie.
2025 sehe ich, wie auch meine Wahlheimat vor demselben Ungeheuer zu kapitulieren droht, … damals getragen von Intellektuellen, Linken und einer ungebildeten Masse; heute getragen von den Gebildeten, den
Der 7. Oktober – ein schwerer Tag, der uns tief geprägt hat. Vor einem Jahr traf der brutale Anschlag der Hamas Israel schwer, und noch immer sind nicht alle Geiseln zuhause. Antisemitismus ist seither auch in Deutschland besorgniserregend stark gestiegen. #BringThemHome 🎗️
Bevor Selenskyj seinen Plan überhaupt vorstellt hat Scholz @bundeskanzler schon seine Antwort abgegeben: „er geht nicht mit, mit seinen Verbündeten“.
Zusammenfassung von @ClaudMajor
Ich lasse mir das mal auf der Zunge zergehen.
Das angeblich zweitgrößte Militär der Welt marschiert unter nuklearer Drohung in ein Nachbarland ein, bombt ganze Städte zu Asche ohne äquivalente Vergeltung auf eigenem Boden erleiden zu müssen, foltert, vergewaltigt, tötet, entführt Menschen zu Zigtausenden.
Um dieses Inferno aufrechtzuerhalten verbündet es sich mit den geächtetsten Ländern dieser Erde, dem Iran, Nordkorea, sogar den Taliban.
Als „Grund“ für seinen Feldzug nennt es die Opfer und deren Unterstützer allesamt Nazis und „Untermenschen“ und ihren Präsidenten einen Diktator. Dabei gibt es im eigenen Land, das seit Jahrzehnten vom immer gleichen Mann regiert wird, keinerlei Meinungsfreiheit oder freie Presse.
Und all das findet ein großer Teil der europäischen Bevölkerung völlig PLAUSIBEL!!
Die finden ihre Ansicht sogar so toll, dass sie sich selber als erleuchtet, andere als „Schlafschafe“ und „Systemlinge“ bezeichnen und ganz dringend ein Friedensabkommen mit dem ehrenwerten Militärapparat schließen möchten, das ganz sicher halten wird.
Darf ich hiermit vermuten, dass dieses große Bevölkerungsteil ganz gehörig einen an der Waffel hat?!? 🤬
Mehr als 160 Organisationen nehmen am »Tag der Solidarität mit Juden und Israel teil«. »Der wachsende Antisemitismus und die zunehmende Israel-Feindschaft erschüttern uns tief«, schreibt etwa der Deutsche Kulturrat. juedische-allgemeine.de/politik/160-or…
Die Story des angeblich durch die Ukraine abgelehnten Friedensvertrags im März/April 2022 dient allein dazu, so zu tun, als seien ab da die Ukraine und "der Westen" Schuld am Krieg. Die Schuld am Krieg trägt Putin. Hätte Putin Willen zum Frieden, könnte es sofort Frieden geben.
Die meisten dürften diesen Mann kennen: Yassir Arafat (1929-2004), vorletzter Präsident der "Palästinenischen Autonomiebehörde" und "Führer" der #Palästinenser, bis er verstarb.
Die wenigsten kennen seinen Amtsvorgänger.
Ich kenne ihn auch nicht.
Doch die Frage ist faktisch wichtig, weil wir anhand der Lebensdaten sehen, dass es ganz bestimmt nicht Arafat sein konnte, der zum Zeitpunkt der Staatsgründung Israels (1948) Führer des "palästinensischen Volkes" war. Er war damals erst 19 Jahre alt.
Tatsache ist, dass es im Jahr 1948 noch kein palästinensisches Volk gab, das sich als solches definierte. Es gab in dieser Gegend Araber. Keiner von ihnen bezeichnete sich als Palästinenser.
Deswegen gab es damals auch keinen "Führer des palästinensischen Volkes".
Wir sprechen hier also von einem "Volk", das sich nicht als "palästinensischen Volkes" wahrnimmt, sondern als Teil eines grossen Ganzen, zu dem auch Ägypter, Jordanier und Syrer - sprich Araber - gehören.
Insofern gab es damals auf der arabischen Seite keinen "Ben Gurion", der sagte: "Let's do it! Machen wir uns unseren Staat!"
Stattdessen erklärten alle an Israel angrenzenden arabischen Staaten unmittelbar nach der Unabhängigkeitserklärung Israels dem Land den Krieg, forderten die Araber auf, das Land zu verlassen - ein Aufruf, dem viele folgen sollten - damit sie nach der "Befreiung" wieder zurückkehren konnten.
In der Folge gewann #Israel den Krieg und diese Menschen konnten nicht mehr zurück. Arabische Bruderländer hatten sie zu Staatenlosen gemacht.
Es ist also nicht so, dass Israel einen UN-Teilungsplan sabotiert hätte. Die Probleme, die wir heute haben, gehen sehr wesentlich auf diese Umstände zurück, vor allem aber auf die Führungslosigkeit.
Das Problem der Führungslosigkeit dauert an. Es gibt auf der palästinensischen Seite keinen einzigen vernünftigen Gesprächspartner von politischer Relevanz, der einen demokratischen, säkularen, friedlichen Rechtsstaat "Palästina" im Rahmen einer sog. Zweistaatenlösung möchte, der im Frieden mit Israel lebt. Eine solche Person gab es auch nie.
Die Lösung dieses Problems wäre meines Erachtens die Lösung des Gesamtproblems.
.@ClaudMajor: "Wir haben die unendliche Fragilität, die Besonderheit, den hohen Wert von Freiheit nicht mehr so wahrgenommen. Mit dem Krieg wird deutlich, dass Freiheit nicht so selbstverständlich ist, wie es sich in den letzten 30 Jahren für viele in Westeuropa angefühlt hat."
Unverständlich, wie man allein aus ökonomischen Überlegungen zu kurzfristigen Auswirkungen eines Lieferstopps folgern kann, von diesem Schritt abzuraten. Es gibt ökonomische, sicherheitspolitische & ethische Argumente, die Zahlungen an Putin zu reduzieren.
handelsblatt.com/politik/deutsc…
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12K Followers 3K FollowingJournalist, @Tagesspiegel Politischer Chefkorrespondent, Mitglied der Chefredaktion, Berlin. Foto: Nassim Rad https://t.co/Xs0XtJKVYJ
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1K Followers 992 FollowingGeboren in der Sowjetunion. Jüdischer Kontingentflüchtling Ende der 90er.
Auf X, weil "Nie wieder ist jetzt" bisher nur leere Worte waren. 1930er 2.0 sind live.
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